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Von 1897 bis 1951 verkehrte die
                      Schwarzbachbahn von Hohnstein nach Goßdorf-Kohlmühle (Sächs. Schweiz).
                      Der Schwarzbachbahn e.V. stellt sich auf seiner offiziellen Homepage vor.

Schmalspurbahn Kohlmühle - Hohnstein (Sächsische Schweiz)

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Treffpunkt: Bahnhof Lohsdorf wenn nicht anders vereinbart

04. September
11. September          
18. September
25. September                        

 
  Termine 2010
09. / 10. Oktober Tage der offenen Tür in Kohlmühle und Lohsdorf von 10 bis 17 Uhr (in Lohsdorf vsl. nur am Samstag geöffnet)
23. Oktober Fischzug - Frisch vor Ort geräucherte Fischspezialitäten mit geselligem Beisammensein
28. November Historischer Weihnachtsmarkt in Hohnstein
 
 

Das Neueste von der Schwarzbachbahn

 

23.08.2010

Schwarzbachbahn ist nur gering vom Hochwasser betroffen
Zwei Wochen nach den schweren Unwettern in Ostsachsen hat sich die Lage weitestgehend normalisiert. Im Gebiet der Sächsischen Schweiz traten die 3 größten Flüsse östlich der Elbe über die Ufer und richteten Millionenschäden an. Im Kirnitzschtal, Sebnitztal und Polenztal wurden kleine Bäche zu reisenden Flüssen, welche die Infrastruktur entlang Ihrer Bachläufe zum Teil komplett zerstörten. Im Schwarzbachtal schwoll auch der Schwarzbach extrem an, jedoch blieb das Ausmaß der Schäden glücklicherweise überschaubar. Im Bahnhof Lohsdorf hätte, falls begonnen die komplette Gleisbaubaustelle unter Wasser gestanden. Es ist nicht auszuschließen, dass bei aufgebrochener Strasse das Wasser bis an den Bahnsteig geflossen wäre.

Blick auf das Baufeld 2010

Brücke an der Bahnhofseinfahrt Unterhalb der Brücke
Im Schwarzbachtal verläuft der Bahndamm teilweise direkt am Bach entlang. Glücklicher Weise sind mir bei der Begehung nur 3 kleine Schadstellen mit kleinen Auswaschungen aufgefallen. Alle Brücken(reste) sind entsprechend ihrem vorherigem Zustand in Ordnung. Schlimmer hat es dem Wanderweg durchs Tal getroffen. Mehrere Holzbrücken sind dem Hochwasser zum Opfer gefallen und komplett zerstört. Teilweise ist der Wanderweg gesperrt, wobei auf der alten Bahntrasse ohne weiteres gewandert werden kann. Auch in Kohlmühle sind an unseren Bahnanlagen sowie am Vereinsheim keine großen Schäden verursacht worden. Lediglich der Keller wurde vom über das Bahngelände abfließende Wasser des Goßdorfer Bächleins geflutet. Dieser wurde von der Feuerwehr später wieder ausgepumpt.

Zwischen Strasse und Bahndamm Bahnhofsausfahrt Von der ersten Brücke im Tal
Schwere Schäden an der Sebnitztalbahn!
Viel schlimmer traf es da die Regelspurige Bahnstrecke Bad-Schandau - Sebnitz. Vermutlich in Folge eines Staues an einer Fußgängerbrücke direkt hinter der 3. Brücke von Goßdorf aus konnten sich große Mengen Wasser hinter dem Bahndamm ausbreiten und sich so etwa 200m vom Bach entfernt einen Weg unter den Gleisen hindurch bahnen. Auf etwa 60 Meter hängen nun die Gleise ca. 60 bis 80 cm in der Luft. Der Verkehr auf der Strecke ruht bis auf Weiteres. Diskussionen um die Stilllegung der Bahn beunruhigen uns sehr, sind wir doch Besitzer eines Bahnhofes an der Strecke und mit dem Bus nicht erreichbar.

 

1. gemeinsame Brücke Regel/Schmalspur talwärts

ca. 100 Gleis-Meter von der Brücke und ca. 200 Meter vom Ufer im rechten Winkel entfernt das Loch im Bahndamm

   
 

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30.07.2010

Hände weg vom Sächsische-Schweiz-Ring!

Der Schwarzbachbahn e.V. unterstützt die Aktion der Stadt Sebnitz sowie zahlreicher Anliegerstädte entlang der Bahnstrecke Bad Schandau-Sebnitz-Neustadt-Pirna und bittet die Besucher unserer Internetseite um Beteiligung an der Unterschriftenaktion zum Erhalt der Strecke. Der Schwarzbachbahn e.V. ist selbst Besitzer des Bahnhofes Goßdorf-Kohlmühle und wäre somit von einer Streckenstilllegung selbst betroffen.

 

Die Aktion der Stadt Sebnitz: ist beendet!

Die jüngsten Sparvorschläge der Sächsischen Landesregierung geben den Menschen der Anliegergemeinden und unseren Gästen auf beiden Seiten der Grenze Anlass zur großen Sorge.

 
  • Es ist beabsichtigt dass der Freistaat Sachsen die Förderung des öffentlichen
    Personennahverkehrs um 7,5 % kürzt. Wir haben deshalb die berechtigte Sorge,
    dass es zu einer Ausdünnung des Zugverkehrs auf dem Sächsische-Schweiz-
    Ring kommt. Wer hier kürzt zerstört auf Dauer die Infrastruktur der Region.

     
  • Seit mehr als 20 Jahren fordern wir einen Eisenbahngrenzübergang nach Dolni
    Poustevna. Jetzt, wo das Ergebnis greifbar nah zu sein scheint, ist zu befürchten,
    dass die Kürzungen des Freistaates Sachsen das Vorhaben ins Aus stellt.
    Dazu darf es nicht kommen!

Wir fordern deshalb vom Freistaat Sachsen und vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe:

  • den Erhalt des Zugverkehrs auf dem Sächsische-Schweiz-Ring mindestens in der jetzigen Taktfrequenz

     
  • die kurzfristige Realisierung des Eisenbahngrenzüberganges Sebnitz – Dolni Poustevna

Mit dieser Unterschriften-Aktion konnte jeder einen Beitrag zu den o.g. Forderungen leisten.
 

Quelle: www.sebnitz.de

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22.07.2010

Bahnhofsfest Lohsdorf wurde auf vermutlich kommendes Jahr verschoben
Dieses Jahr hatte der Schwarzbachbahn e.V. zum Bahnhofsfest mit der I K 54 fest geplant. Um Bahnhofsrundfahrten durchführen zu können war obendrein der Einsatz eines Personenwagens aus Zittau vorgesehen. Erstmals sollte in Lohsdorf wieder ein kleiner Zug die Gleise und drei Weichen des Bahnhofes befahren. So weit der Plan. Warum nun die Absage des Festes? Wir haben uns die Entscheidung diesen Schritt zu gehen wahrlich nicht leicht gemacht. Sehr viel Zeit und Energie hatten die Vorbereitungen schon gekostet. Aus Gründen der wirtschaftlichen Vernunft, sowie aus Verantwortung für die uns zugegangenen Spendengelder wird das Fest in diesem Jahr nicht stattfinden. Im wesentlichen zwangen uns folgende Tatsachen zu handeln:

1.) Wir planten bis zum Bahnhofsfest den 3. und letzten Bauabschnitt im Bahnhof realisieren zu können. Das heißt, Einbau Weiche 3 und Errichtung des Ausziehgleises über die Kreisstraße in Richtung Hohnstein. Dafür sind Fördermittel beantragt. Durch von uns nicht vorhersehbare Schwierigkeiten bei der Antragstellung und Verzögerungen beim Beschaffen von Genehmigungen und Neuplanungen konnte der Fördermittelantrag unsererseits erst Mitte des zweiten Quartals diesen Jahres eingereicht werden. Eine rechtzeitige Bearbeitung und Bewilligung mit folgendem Bau erschien uns zu diesem Zeitpunkt schon unrealistisch. Ein möglicher vorfristiger Baubeginn hätte den Ausfall der Fördermittel zur Folge gehabt und schied somit aus.

2.) Um dennoch auf dem Bahnhofsgelände zumindest die schon verbauten zwei Weichen befahren zu können reifte schnell der Plan auf eigene Kosten etwa 10 bis 15 Meter talwärts weiter zu bauen. Die erforderlichen Genehmigungen lagen bereits vor, als vor wenigen Tagen auch das vorläufige Aus für den B-Plan in Form einer Flurkarte ins Haus flatterte. Aus dieser geht hervor, dass schon am Ende unseres jetzigen Gleises das FFH Schutzgebiet beginnt. Um die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hohnstein beizubehalten und uns keinen "weiteren unnötigen" Ärger von wo auch immer heranzuziehen wurde auch dieser Plan verworfen.

3.) Bedingt durch oben genannte Umstände bliebe es bei den Fahrten auf 80 Meter Gleis mit Wagen, oder nur mit der I K über die Weichen wie schon 2008. Da auf der Lok keine Führerstandsmitfahrten möglich sind ist dies auch keine wirkliche Alternative. Angesichts der zu erwartenden Kosten verbietet sich dies aus unserer Sicht ohnehin. Die Spendengelder und auch unser hart erwirtschaftetes Kapital sollen nicht sehenden Auges verbrannt werden. Obendrein würden wir unseren Gästen gern etwas Neues bieten.

Wir hegen große Hoffnung den 3. Bauabschnitt noch dieses Jahr fertig stellen zu können. Sollte dies gelingen wird es mit Sicherheit im kommenden Jahr das 3. Große Bahnhofsfest geben. In der Hoffnung auf allgemeines Verständnis für unsere Situation würden wir uns freuen Sie zu einem späteren Zeitpunkt bei uns empfangen zu dürfen. Wenn dann wirklich erstmals wieder ein kleiner Zug in Lohsdorf dampft.

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11.05.2010

Impressionen vom Maibaumsetzen in Kohlmühle

Petrus muss Schmalspurbahner sein und feiert auch gern mal in den Mai, denn es war ungünstige Witterung angesagt und .... es gab erst am 1.
Maifeiertag gegen Nachmittag einige kleine Spritzer. Und so konnten wir bis in später Nacht gemütlich mit Anwohnern und Freunden der Schwarzbachbahn am Maifeuer sitzen.
 
Am Vorabend des 1. Mai (Inbetriebnahme am 1. Mai 1897) wurde der neue "ewige" Kalender als kleine Überraschung durch das Vereinsmitglied F. Matthäus an den Schwarzbachbahnverein übergeben.. Die 113 wird uns nun bis zum 30. April (Abnahmefahrt) 2011 begleiten.
 
Auch am 1. Mai hielt das Wetter lange aus, so dass Wanderer des vorbeiführenden (Maler-) Weges sich im Spurwechselbahnhof Kohlmühle stärken konnten und darüber hinaus die ständige Ausstellung im
Bahnhofsgebäude betrachten konnten.
 
Auch wenn es am Abend des 1. Mai zu regnen begann, konnte dies die gute Laune nicht trüben und so wurde - wie schon so oft - der letzte Zug gebührend empfangen und in den Feierabend entlassen.
 
Dank Petrus und vieler Helfer war es ein schönes Wochenende.

Eine mit bunten Bändern geschmückte Birke ist unser Maibaum. Dieser bedarf keiner Dauerbewachung während der Nacht ;-)

Text, Fotos: F Matthäus

Vereinsmitglieder und Gäste feiern in den 1.Mai

Neuer "ewiger" Kalender zum 113. Geburtstag der Schwarzbachbahn

Auch unser Empfangsgebäude ist geschmückt

Am Abend wärmte ein Feuer in kalter Nacht

 

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13.04.2010

Erstmals öffnete auch der Schwarzbachbahn e.V. seine Türen an den Bahnerlebnistagen in der Sächsischen Schweiz am 10. und 11. April. Im Bahnhof Kohlmühle, welcher mit der Regionalbahn Bad-Schandau - Sebnitz erreichbar ist, wurde eine kleine Modellbahnausstellung geboten. Ein kleiner Imbiss wurde selbstverständlich bereit gehalten. Außerdem bestand die Möglichkeit sich auf dem Bahnhof Lohsdorf über die weiteren Vorhaben zu informieren.
 
An beiden Tagen fand eine geführte Wanderung 10:30 Uhr ab Kohlmühle nach Lohsdorf statt. Von da aus bestand Anschluss zum Bus nach Sebnitz. Alternativ konnte nach Kohlmühle zurück gewandert werden. Trotz widrigen Wetters konnten in Lohsdorf eine ansprechende Schar von Besuchern empfangen werden, welche sich über den Fortgang der Arbeiten der satzungsgemäßen Aufgabe des Schwarzbachbahnvereines informieren wollten und sehr erfreut über die (auch an diesem Tage) laufenden Arbeiten waren.

 

30.03.2010

Mit dem nun endgültig abgeschlossenen Kauf des Bahnhofsgebäudes Goßdorf-Kohlmühle und dem dazu gehörenden Grundstück hat der Schwarzbachbahn den unbedingten Willen zum Wiederaufbau der Teilstrecke von Lohsdorf aus eindrucksvoll untermauert. Trotz schwieriger Verhandlungen und Sorgen um die finanzielle Machbarkeit wurde fast einstimmig für den Kauf gestimmt und dieser daraufhin eingeleitet.

Seither wurden eine Menge organisatorischer Aufgaben gemeistert. Für Versicherungen über Miet und Pachtverträge bis hin zu Versorgerverträgen wurden viele Stunden Arbeit verwendet. Eine ausführliche Bestandsaufnahme gehörte ebenfalls dazu, wie die Beseitigung dringendster Mängel an Haupt und Nebengebäuden.

Die Stadt Hohnstein unterstützte unser Engagement in Kohlmühle mit einem groß angelegten Spendenaufruf im Amtsblatt. An dieser Stelle sei allen Spendern gedankt, insbesondere Bürgermeister Daniel Brade für seine auch private Unterstützung. Natürlich werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten bemüht sein das Ortsbild von Kohlmühle auch durch unsere Arbeit aufzuwerten und die Stadt im Bemühen um den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort" zu unterstützen.

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Ziele & Hintergründe

Das grundsätzliche Ziel des gestarteten Unterstützungsprojektes ist, den Mitteldeutschen Rundfunk dazu zu bewegen, die bis zum Dezember 2009 in 99 Folgen produzierte Sendereihe “MDR-Bahnzeit” auch im Jahr 2010 fortzuführen und den Beschluss zur Einstellung der Sendung zu revidieren.

Über das Warum, die Notwendigkeit einer solchen Sendung, was die Initiatoren nicht wollen – darüber geben die weiteren Seiten Auskunft.

Quelle: www.rettet-die-bahnzeit.de

 

19.01.2010

Heute morgen wurde unter den Augen eines Notars in Dresden der Kaufvertrag über den Bahnhof Kohlmühle zwischen dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) als Verkäufer und dem Schwarzbachbahn e.V. als Käufer unterzeichnet. Damit ist unser Verein vorbehaltlich der Genehmigung durch die staatlichen Behörden ab dem 01. Februar 2010 Eigentümer des Empfangsgebäudes, sowie eines etwas über 9.000 m² großen Grundstückes. Auf diesem Grundstück soll im Zuge des Wiederaufbaues die ehemalige Schmalspurbahninfrastruktur wieder errichtet werden. Das Empfangsgebäude, in welchem der Verein bereits Mieter war, wird als Vereinsheim genutzt. Mit dem Kauf hat unser Verein sich nicht nur den zum erreichen des satzungsgemäßen Ziels benötigten Endbahnhof gesichert. Nachdem seit vielen Jahren nur die nötigsten Erhaltungsarbeiten durch den Alteigentümer vorgenommen wurden möchte der Verein das unter Denkmalschutz

stehende Gebäude langfristig erhalten und renovieren. Der Gleisbau von Lohsdorf in Richtung unseres Bahnhofes Kohlmühle hat jedoch höchste Priorität. Dennoch sind wir auch für jede Spende dankbar die unserem Bahnhof gewidmet ist.

Hier unser Spendenkonto;  Betreff "Bf. Kohlmühle"

Ostsächsische Sparkasse Dresden | Blz.: 850 503 00 | Kto.: 3 000 253 423

ab 50,- € stellen wir Ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung aus. Dazu geben sie bei der Überweisung bitte Ihre Anschrift mit an.

Wir danken unseren bisherigen Bahnhofs-Spendern:

3.815,00 Euro

Mitglieder des Schwarzbachbahn e.V.

( 2.250,00 Euro )

Bruno Beimel  
Günter Röhl  
Gunter Krenz Berlin
Martin Schulze -/-
Gunnar Hölzig Masserberg
Dieter Buddrus Cottbus
Marcus Köhler Frankfurt / Main
R. Schönberger Linden
Jörg Mayer Dresden
Mitarbeiter Bundeseisenbahnvermögen

( 1.565,00 Euro )

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Letzte Bearbeitung am 28.08.10