Brückenbauwerk an km 5,607 weitestgehend fertig saniert
14.11.2021
Die erste Betonbrücke über den Ehrenberger Dorfbach ist baulich
fertig. In Kooperation mit einem im Verein aktiven Bauunternehmer
konnte das Bauwerk mit viel Eigenleistung binnen eines Jahres saniert
werden. Nach der bevorstehenden Prüfung durch den
Sachverständigen kann der Prallhang wieder hergestellt werden. Im
Zuge einer Bahndammsicherung mit Wasserbausteinen kurz vor der
Brücke bachaufwärts, soll auch die Brücke fertig verfüllt werden.
Danach steht dem Verlegen der Gleise auf weiteren 100 Meter nichts
im Weg. Im Anschluss folgen 2 weitere Betonbrücken im Abstand von
150 Metern, welche mit Fördermitteln saniert werden sollen. Leider
stehen Fördermittel voraussichtlich erst 2023 wieder zur Verfügung.
Dank des Erwerbes der Bahngrundstücke nach Unterehrenberg,
können dort im kommenden Jahr vorbereitende Arbeiten wie das
Wiederherstellen des Planum ausgeführt werden.
Spendenaufruf 2-achsiger Personenwagen K1616 ist
ausgelaufen!
09.11.2021
Kurz vor dem Jahresende
wurde unser Spendenziel für
den K1616 und dessen
Fertigstellung erreicht.
Bereits zum Bahnhofsfest
Ende August diesen Jahres
konnte er im Zugverband
genutzt werden. Dennoch
stehen kleinere aber auch
nicht billige Vervollständigungen an. So z.B. die Innenbeleuchtung und
die Gepäcknetze. Die Kosten werden auf ca. 10.000 € geschätzt. Wer
also dafür gern noch ein Paar Euro spenden mag, kann dies gern
weiterhin tun. Überweisungen bitte an unser Vereinskonto: DE13 8505
0300 3000 2534 23 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden unter
Angabe des Zweckes K1616.
Grundstückskauf vom derzeitigen Baustellenende bis
Unterehrenberg steht an.
November 2021
Einige Leser der Sächsischen Zeitung werden es vielleicht schon wissen. Vor
geraumer Zeit hatten wir bei der DB den Kauf der restlichen uns fehlenden
Bahngrundstücke bis zum Bahnhof Unterehrenberg angefragt. Die Stadt
Hohnstein hat dies für den oberen Streckenteil innerhalb Ehrenbergs getan.
Mit Verweis auf eine Konzernvorgabe, nach der derzeit keine Verkäufe
getätigt werden dürften, wurde uns abgesagt. Wir haben jedoch nicht
aufgeben wollen und hatten, mit großer Unterstützung unseres Landrates
erreicht, dass die Grundstücke im üblichen Verfahren öffentlich
ausgeschrieben wurden. Die in der Expertise genannten Summen waren
recht hoch, und so haben wir nur einen geringeren Wert geboten. Diese
Strategie ging auf, und wir, sowie die Stadt Hohnstein haben den Zuschlag
erhalten. Nach Prüfung des Kaufvertrages wird es nun zum Kauf kommen.
Der Kauf wiederum ist die Voraussetzung zur Beantragung von
Fördermitteln. Nach der Kaufabwicklung werden erste Aktivitäten an der
Strecke in Richtung Unterehrenberg starten. Ein Fördermittelantrag für die
beiden nächsten Betonbrücken (2. und 3.) wird so weit vorbereitet, dass er
zum Start der neuen Förderperiode 2023 eingereicht werden kann.
Unterdessen soll bereits das Planum von Unterehrenberg, auch als Zufahrt
zur 3. Brücke, von Ehrenberg aus hergestellt werden. Dabei sind jedoch
Abstimmungen mit dem Abwasserverband notwendig.
Die Bilder zeigen die Trassenführung bis zum Bahnhof Unterehrenberg.
Hauptuntersuchung der Diesellok V10C 199 13
01.11.2021
Am 12.09.21 fand in Lohsdorf der letzte Dieselfahrtag vor dem Fristablauf
der Diesellok statt. Noch am selben Abend nutze unser Lokschlosser das
schöne Wetter um mit dem Abbauen der Stangen zu beginnen. Der Beginn
der Hauptuntersuchung.
Acht Jahre lang hatte die Lok seit der 1. HU in Lohsdorf zuverlässig ihren
Dienst verrichtet. Wie schon 2012 wird die Untersuchung in Lohsdorf unter
freiem Himmel durchgeführt. Abhängig von der Witterung und eventuellen
größeren Schäden, soll die Lok im Sommer 2022 wieder zur Verfügung
stehen. Bei dieser HU ist eine Ausrüstung der Lok mit einer Saugluft-
Zugbremse vorgesehen. Zur Untersuchung und zum Ausachsen wurde die
Lok zunächst mittels Winden auf Schwellenstapel aufgebockt. Nach dem
Ausachsen mittels Gabelstapler konnte unter anderem der Druckluftbehälter
ausgebaut werden.
Im nächsten Schritt erfolgte der Ausbau der Armaturen und
Fensterscheiben. Die Karosserie wurde ebenfalls vom Rahmen gelöst. Nach
dem Abbau des Führerhauses und der Motorhaube wurden weitere Teile des
Motors und Getriebes demontiert. Auch der Sandkasten wurde abgebaut.
Neben diversen Rohrleitungen wurde zudem der Kompressor ausgebaut.
Vorerst wurde die Lok nun in eine LKW Plane eingepackt. Derzeit steht uns
also kein Triebfahrzeug zur Verfügung.
Abnahmefahrt und Inbetriebnahme des K1616
August 2021
Wahrscheinlich 90 Jahre nach seiner Ausmusterung, und fast 9 Jahre nach
seiner Bergung in Clausnitz ist am 12.08.21 der K1616 in Lohsdorf
angekommen. Zuvor hatte er in Zittau seine Probefahrten erfolgreich
absolviert.
Der K1616 ist damit der zweite
restaurierte von vorerst drei
Wagen des "Schwarzbachbahn
Zuges"
Unterteilt ist der Wagen in 2
Abteile. 12 Sitzplätze stehen in
der Holzklasse und 6
Sitzplätze in der Polsterklasse
zur Verfügung.
Am 16. August steht unsere
Diesellok mit dem K1616
bereit zur Abnahmefahrt für
Wagen und Strecke vom
bisherigen Fahrtende bis zum
Bahnübergang Glasstraße.
Sowohl Wagen als auch das nächste Streckenstück sind nun zugelassen und
können zum Bahnhofsfest Ende August genutzt werden.
Fahrzeugunterstand am Güterboden wurde erfolgreich
verlängert
Juni 2021
Endlich konnte in den vergangenen Tagen unser Fahrzeugunterstand
verlängert werden. Liefer- und Kapazitätsprobleme hatten den Bau
verzögert. Die Verlängerung war von vorn herein geplant, jedoch wurde im
ersten Schritt aus finanziellen Gründen nur ein erster Teil realisiert. Nun ist
das Bauwerk fertig und wurde auch mit einer Dachrinne versehen.
Am Bau einer Untersuchungsgrube unter dem Dach wird derzeit auch
geplant. Diese wird mit dem zukünftigen Betrieb der 99 585 notwendig.
Derzeit finden unter dem Dach die Wagen K2009 und K1616 ein trockenes
Plätzchen.
Für die Dampflok 99 585, welche ab 2022 wieder zusammengebaut werden
soll, ist ganz aktuell (Stand November 2021) ein zweiter Unterstand neben
dem nun vorhandenen über Gleis 1 geplant. Dieser soll so gebaut werden,
dass er bei Baubeginn ins Schwarzbachtal an einen anderen Standort (z.b.
Unterehrenberg) umgesetzt werden kann.